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Fassadensanierung: Kosten, Methoden & Förderungen

  • 17. Juni
  • 8 Min. Lesezeit

Die Fassade ist weit mehr als die sichtbare Hülle eines Hauses.


Sie prägt den Charakter eines Gebäudes, schützt die Bausubstanz vor Wind und Wetter und beeinflusst maßgeblich, wie viel Wärme über die Außenwände verloren geht. Doch wann ist eine Fassadensanierung wirklich notwendig? Reicht ein neuer Anstrich? Muss der Putz erneuert werden? Ist eine Dämmung sinnvoll? Und mit welchen Kosten müssen Eigentümer rechnen?


Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt auf das Gebäude an.


Eine historische Stadtvilla stellt andere Anforderungen als ein Einfamilienhaus aus den 1980er-Jahren. Eine Fassade mit kleineren Putzschäden braucht ein anderes Sanierungskonzept als eine ungedämmte Außenwand, bei der ohnehin eine umfassende Erneuerung ansteht. Deshalb sollte eine gute Fassadensanierung immer mit einer sorgfältigen Bestandsaufnahme beginnen.

In diesem Artikel zeigen wir, welche Methoden es gibt, welche Faktoren die Kosten beeinflussen und welche Fördermöglichkeiten für energetische Maßnahmen bestehen.


Wann sollte eine Fassade saniert werden?


Nicht jede Verfärbung bedeutet, dass eine vollständige Sanierung notwendig ist.

Gleichzeitig sollten sichtbare Schäden nicht dauerhaft ignoriert werden. Denn die Fassade schützt die dahinterliegende Konstruktion des Gebäudes.


Mögliche Anzeichen für einen Sanierungsbedarf sind zum Beispiel:


  • Risse im Putz

  • abplatzende oder hohl klingende Putzflächen

  • Feuchtigkeitsschäden

  • Algen- oder starker Moosbefall

  • beschädigte Fassadenanschlüsse

  • undichte Bereiche an Fenstern und Türen

  • verwitterte Oberflächen

  • beschädigte Fugen

  • Wärmebrücken

  • ein energetisch schlechter Zustand der Außenwände


Wichtig ist dabei, nicht nur die sichtbare Oberfläche zu betrachten. Ein Riss kann rein oberflächlich sein. Er kann aber auch auf Bewegungen im Untergrund oder andere konstruktive Ursachen hinweisen. Feuchtigkeit kann von außen eindringen, aus aufsteigender Feuchte resultieren oder durch bauphysikalische Probleme entstehen.


Deshalb gilt:


Erst die Ursache verstehen. Dann die Maßnahme planen.

Ein neuer Anstrich kann eine optisch gealterte, technisch jedoch intakte Fassade aufwerten. Bei tieferliegenden Schäden würde er das eigentliche Problem dagegen lediglich verdecken.



Was kostet eine Fassadensanierung?



Die Kosten einer Fassadensanierung lassen sich nicht seriös mit einem einzigen Quadratmeterpreis beantworten. Zu unterschiedlich sind Gebäude, Fassadengrößen, Schäden, Zugänglichkeit, Materialien und energetische Anforderungen. Entscheidend ist zunächst die Art der Maßnahme. Eine Fassadenreinigung mit anschließendem Neuanstrich ist deutlich weniger aufwendig als eine vollständige Putzerneuerung. Eine energetische Fassadensanierung wiederum umfasst zusätzliche Arbeitsschritte und Materialien.


Als Orientierung sollte man zwischen verschiedenen Ebenen unterscheiden:


1. Reinigung und Anstrich


Ist die Bausubstanz intakt und der vorhandene Putz tragfähig, kann unter Umständen eine Reinigung, Ausbesserung kleiner Schadstellen und ein neuer Anstrich ausreichend sein.

Die Kosten werden unter anderem beeinflusst durch:

  • Fassadenfläche

  • Verschmutzungsgrad

  • notwendige Vorarbeiten

  • Gerüstkosten

  • Anzahl der Anstriche

  • verwendetes Farbsystem

  • Zugänglichkeit des Gebäudes


2. Putzsanierung


Sind größere Bereiche beschädigt, kann eine teilweise oder vollständige Erneuerung des Fassadenputzes erforderlich sein.


Hier spielen unter anderem eine Rolle:


  • Umfang der beschädigten Fläche

  • Zustand des Untergrunds

  • Art des vorhandenen Putzsystems

  • notwendige Armierung

  • gewünschte Oberflächenstruktur

  • Anschlussdetails an Fenster, Sockel und Dach


3. Energetische Fassadensanierung


Wird die Fassade zusätzlich gedämmt, steigen zunächst die Investitionskosten. Gleichzeitig verbessert eine fachgerecht geplante Dämmung den energetischen Zustand des Gebäudes und kann Wärmeverluste reduzieren.

Als grobe Größenordnung nennt die Verbraucherzentrale in einem konkreten Rechenbeispiel für ein Wärmedämmverbundsystem Kosten von etwa 160 bis 190 Euro pro Quadratmeter. Diese Werte sind ausdrücklich als Beispiel zu verstehen und nicht als pauschaler Marktpreis für jedes Gebäude.

Die tatsächlichen Kosten hängen erheblich von Gebäude, Dämmstoff, Fassadengeometrie, Anschlüssen, Gerüst, Untergrund und regionalen Angeboten ab.


Unser Tipp: Maßnahmen sinnvoll verbinden


Besonders interessant kann eine energetische Verbesserung sein, wenn die Fassade ohnehin umfangreich saniert werden muss. Gerüst, Baustelleneinrichtung und bestimmte Arbeiten am Bestand fallen dann ohnehin an. Die zusätzlichen Kosten der energetischen Verbesserung können dadurch im Verhältnis zur isolierten Einzelmaßnahme wirtschaftlich interessanter werden.

Deshalb lohnt es sich, vor einer ohnehin anstehenden Fassadensanierung zu prüfen:


Wenn wir die Fassade jetzt anfassen – was sollten wir für die nächsten Jahrzehnte gleich richtig machen?



Welche Methoden der Fassadensanierung gibt es?



Die richtige Methode hängt vom Bestand und vom Ziel der Sanierung ab.

Grundsätzlich lassen sich mehrere typische Ansätze unterscheiden.


1. Fassadenreinigung und neuer Anstrich


Nicht jede Fassade braucht einen kompletten Neuaufbau.

Ist der Untergrund grundsätzlich intakt, kann eine professionelle Reinigung mit anschließender Ausbesserung und Beschichtung sinnvoll sein.


Dabei werden beispielsweise:


  • Verschmutzungen entfernt

  • schadhafte Stellen ausgebessert

  • Risse fachgerecht behandelt

  • Untergründe vorbereitet

  • geeignete Beschichtungssysteme aufgebracht


Wichtig ist, dass Farbe und Beschichtungssystem zum vorhandenen Untergrund passen. Denn eine Fassade soll nicht nur gut aussehen. Sie muss als gesamtes System funktionieren.


2. Putzerneuerung


Bei größeren Schäden kann der alte Putz teilweise oder vollständig entfernt und neu aufgebaut werden. Je nach Gebäude und Untergrund können unterschiedliche Putzsysteme zum Einsatz kommen.


Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei:


  • Sockelbereiche

  • Fensteranschlüsse

  • Übergänge zwischen Materialien

  • Gebäudeecken

  • Dachanschlüsse

  • Balkone und Anbauten


Gerade an diesen Schnittstellen entstehen bei unsauberer Planung häufig Probleme. Deshalb betrachten wir eine Fassade nie nur als große Fläche.

Die Qualität entscheidet sich oft im Detail.


3. Wärmedämmverbundsystem – WDVS


Das Wärmedämmverbundsystem gehört zu den verbreiteten Möglichkeiten der Außendämmung.


Vereinfacht besteht das System aus:


  1. Dämmstoff

  2. Befestigung beziehungsweise Verklebung

  3. Armierungsschicht

  4. Oberputz

  5. Fassadenbeschichtung


Der Vorteil: Die thermische Gebäudehülle kann von außen verbessert werden, ohne Wohnfläche im Inneren zu verlieren. Allerdings muss ein WDVS sorgfältig geplant und ausgeführt werden.


Besondere Aufmerksamkeit benötigen beispielsweise:


  • Fensterlaibungen

  • Sockel

  • Dachüberstände

  • Balkone

  • Außenleuchten

  • Rollladenkästen

  • Fallrohre

  • bestehende Vorsprünge


Ein Wärmedämmverbundsystem ist deshalb nicht einfach „Dämmplatten an die Wand kleben“. Es ist ein aufeinander abgestimmtes Fassadensystem.


4. Vorgehängte hinterlüftete Fassade


Bei einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade werden Dämmung und äußere Fassadenbekleidung konstruktiv voneinander getrennt. Zwischen Dämmung und äußerer Bekleidung befindet sich eine Hinterlüftungsebene. Die äußere Gestaltung kann beispielsweise mit verschiedenen Materialien erfolgen, abhängig von Architektur und System. Diese Konstruktionsart bietet große gestalterische Möglichkeiten, ist jedoch in der Regel aufwendiger als einfache Putzfassaden. Sie kann besonders interessant sein, wenn Architektur, Materialität und technische Anforderungen gemeinsam gedacht werden sollen.


5. Kerndämmung beziehungsweise Einblasdämmung


Bei zweischaligem Mauerwerk kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Dämmung des vorhandenen Hohlraums infrage kommen.

Dabei wird Dämmstoff in die vorhandene Luftschicht eingebracht.

Ob diese Methode geeignet ist, muss am konkreten Gebäude geprüft werden.


Entscheidend sind unter anderem:


  • Aufbau des Mauerwerks

  • Breite und Zustand des Hohlraums

  • vorhandene Feuchtigkeit

  • konstruktive Besonderheiten


Der Vorteil kann in einem vergleichsweise geringen Eingriff in die bestehende Fassadengestaltung liegen.


6. Innendämmung


Eine Außendämmung ist nicht bei jedem Gebäude möglich oder sinnvoll.

Gerade bei erhaltenswerten oder denkmalgeschützten Fassaden kann eine Innendämmung eine mögliche Alternative darstellen.

Sie ist bauphysikalisch anspruchsvoll und muss individuell geplant werden.


Besonders wichtig sind:


  • Feuchteverhalten

  • Wärmebrücken

  • Materialkombinationen

  • Anschlüsse von Decken und Innenwänden

  • Fensterlaibungen

  • vorhandene Konstruktion


Gerade bei historischer Bausubstanz gilt:


Nicht jedes moderne Standardsystem passt zu jedem alten Gebäude. Die Konstruktion muss verstanden werden, bevor sie verändert wird.



Fassadensanierung und Denkmalschutz



Historische Fassaden sind keine gewöhnlichen Außenwände. Sie erzählen Geschichte. Proportionen, Gesimse, Fensteröffnungen, Putzstrukturen, Naturstein und handwerkliche Details prägen den Charakter eines Gebäudes.

Eine Sanierung muss deshalb mehr leisten, als technische Anforderungen zu erfüllen. Es geht darum, die historische Substanz zu verstehen und gleichzeitig eine langfristige Nutzung des Gebäudes zu ermöglichen.


Sanierung Amberg Paradeplatz
Sanierung Amberg Paradeplatz

Je nach Objekt können beispielsweise Fragen entstehen zu:


  • historischen Putzen

  • Farbgestaltung

  • Naturstein

  • Fachwerk

  • Fensterdetails

  • Gesimsen und Stuckelementen

  • energetischen Verbesserungen

  • Abstimmung mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde


Kreativ Wohnbau hat Erfahrung mit anspruchsvollen Sanierungs- und Denkmalschutzprojekten in der Region.


Unser Ansatz lautet: Bewahren, was das Gebäude besonders macht. Verbessern, was seine Zukunft sichert.



Muss bei einer Fassadensanierung gedämmt werden?



Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Das Gebäudeenergiegesetz stellt Anforderungen, wenn bestimmte Außenbauteile eines beheizten oder gekühlten Gebäudes erneuert, ersetzt oder erstmalig eingebaut werden. Dabei gibt es gesetzliche Grenzen und Ausnahmen, unter anderem abhängig vom Umfang der veränderten Fläche und vom bestehenden Bauteil.


Deshalb sollte vor umfangreichen Maßnahmen geprüft werden:


  • Welche Arbeiten sind geplant?

  • Welcher Anteil der Fassade ist betroffen?

  • Wie ist der bestehende Wandaufbau?

  • Welche gesetzlichen Anforderungen gelten?

  • Welche technischen Lösungen sind für das Gebäude sinnvoll?

  • Soll eine Förderung genutzt werden?


Entscheidend ist die konkrete Maßnahme. Ein neuer Anstrich ist etwas anderes als eine vollständige Erneuerung des Außenputzes oder der Aufbau eines neuen Fassadensystems.


Unsere Empfehlung:


Rechtliche, energetische und konstruktive Fragen sollten vor Auftragserteilung geklärt werden – nicht während der laufenden Baustelle.



Welche Förderung gibt es für eine Fassadensanierung?



Energetische Maßnahmen an der Gebäudehülle können über die Bundesförderung für effiziente Gebäude gefördert werden. Wichtig ist, zwischen einer Einzelmaßnahme und einer umfassenden Sanierung zum Effizienzhaus zu unterscheiden.


BAFA-Förderung für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle


Über das BAFA können unter bestimmten Voraussetzungen Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle gefördert werden. Dazu gehört unter anderem die Dämmung von Außenwänden. Aktuell beträgt der Grundfördersatz 15 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Wird eine Maßnahme als Bestandteil eines geförderten individuellen Sanierungsfahrplans umgesetzt und werden die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt, kann ein zusätzlicher iSFP-Bonus von 5 Prozentpunkten möglich sein.


Die förderfähigen Ausgaben sind begrenzt. Ohne entsprechenden iSFP-Bonus liegt die Höchstgrenze für bestimmte energetische Maßnahmen derzeit bei 30.000 Euro pro Wohneinheit. Unter den von der Förderstelle genannten Voraussetzungen kann sie auf 60.000 Euro pro Wohneinheit steigen.

Für die Antragstellung bei Maßnahmen an der Gebäudehülle ist ein Energieeffizienz-Experte einzubinden.


Wichtig:


Förderung sollte immer vor Beginn der Maßnahme geprüft und korrekt beantragt werden. Die Förderbedingungen können sich ändern. Deshalb sollten Eigentümer die aktuell gültigen Voraussetzungen vor Projektbeginn prüfen.


KfW-Förderung bei umfassender Effizienzhaus-Sanierung


Wer nicht nur die Fassade, sondern ein Gebäude umfassend energetisch saniert und eine definierte Effizienzhaus-Stufe erreicht, kann je nach Vorhaben die KfW-Förderung „Wohngebäude – Kredit 261“ prüfen.

Die Höhe des Kreditrahmens und des Tilgungszuschusses hängt unter anderem von der erreichten Effizienzhaus-Stufe und möglichen Zusatzklassen ab.

Damit ist die Fassadensanierung nicht mehr nur eine isolierte Einzelmaßnahme, sondern Bestandteil eines ganzheitlichen energetischen Konzepts.


Das kann zum Beispiel Maßnahmen verbinden wie:


  • Fassadendämmung

  • Dachdämmung

  • Kellerdeckendämmung

  • Fensteraustausch

  • Heiztechnik

  • weitere energetische Verbesserungen


Ob eine Einzelmaßnahme oder eine umfassende Sanierung sinnvoller ist, hängt vom Zustand des Gebäudes und den langfristigen Zielen der Eigentümer ab.



Lohnt sich eine Fassadendämmung?



Diese Frage gehört zu den häufigsten Fragen bei einer Fassadensanierung.


Und auch hier lautet die ehrliche Antwort:


Es kommt auf den Ausgangszustand an.


Bei einem älteren Gebäude mit ungedämmtem Mauerwerk kann die Ausgangslage vollkommen anders sein als bei einem Gebäude, dessen Außenwand bereits in der Vergangenheit energetisch verbessert wurde.


Für die Wirtschaftlichkeit spielen unter anderem eine Rolle:


  • energetischer Ausgangszustand

  • Wandaufbau

  • Fassadenfläche

  • Heizsystem

  • Energieverbrauch

  • Energiepreise

  • Kosten der Sanierung

  • Fördermöglichkeiten

  • ohnehin notwendige Instandsetzungsarbeiten


Deshalb sollte eine Dämmmaßnahme nicht aufgrund pauschaler Aussagen geplant werden. Bei Kreativ Wohnbau betrachten wir das Gebäude als Ganzes.


Die richtige Frage lautet nicht: „Welche Dämmung ist die beste?“


Sondern: „Welche Lösung ist für dieses Gebäude, seine Bewohner und seine langfristige Nutzung richtig?“



So läuft eine Fassadensanierung ab



Der genaue Ablauf hängt vom Gebäude und der gewählten Methode ab.

Typischerweise lässt sich ein Projekt jedoch in mehrere Schritte gliedern.


1. Bestandsaufnahme


Zunächst werden Zustand und Aufbau der Fassade untersucht.

Welche Schäden gibt es?

Woher kommen sie?

Wie ist die Außenwand aufgebaut?

Welche Bauteile und Anschlüsse müssen berücksichtigt werden?


2. Ziel der Sanierung definieren


Geht es vor allem um:


  • optische Aufwertung?

  • Substanzerhalt?

  • Beseitigung von Schäden?

  • energetische Verbesserung?

  • Umgestaltung?

  • Werterhalt?

  • eine Kombination verschiedener Ziele?


Nur wenn das Ziel klar ist, lässt sich die richtige Lösung entwickeln.


3. Sanierungskonzept entwickeln


Jetzt werden passende Maßnahmen geplant. Dabei sollten Gestaltung, Konstruktion, Energie, Wirtschaftlichkeit und Genehmigungsfragen zusammengedacht werden.


4. Förderung prüfen


Bei energetischen Maßnahmen sollte frühzeitig geprüft werden, welche Fördermöglichkeiten infrage kommen und welche fachlichen Nachweise benötigt werden.


5. Ausführung vorbereiten


Materialien, Gewerke, Gerüst, Anschlüsse und Bauabläufe werden koordiniert.

Gerade bei bewohnten Gebäuden ist eine strukturierte Vorbereitung wichtig.


6. Fachgerechte Umsetzung und Qualitätskontrolle


Während der Umsetzung müssen die einzelnen Arbeiten aufeinander abgestimmt werden. Besonders wichtig sind Details und Schnittstellen.

Denn eine Fassade ist nur so gut wie ihre Anschlüsse.



Die häufigsten Fehler bei einer Fassadensanierung



Viele Fehler lassen sich durch gute Vorbereitung vermeiden.

Typische Probleme entstehen beispielsweise, wenn:


Nur die Oberfläche betrachtet wird

Ein neuer Anstrich löst keine konstruktive Ursache für Feuchtigkeit oder Rissbildung.


Maßnahmen isoliert geplant werden

Neue Fenster, Dämmung, Sonnenschutz, Dachanschlüsse und Fassadengestaltung beeinflussen sich gegenseitig.


Am falschen Detail gespart wird

Eine große Fassadenfläche kann technisch einwandfrei ausgeführt sein – und trotzdem durch fehlerhafte Anschlüsse Probleme verursachen.


Die Förderung zu spät betrachtet wird

Wer Fördermöglichkeiten nutzen möchte, muss die jeweiligen Prozesse und Voraussetzungen rechtzeitig berücksichtigen.


Das Gebäude nicht individuell betrachtet wird

Ein historisches Gebäude braucht ein anderes Konzept als ein moderner Massivbau. Genau deshalb setzen wir bei Sanierungsprojekten auf eine sorgfältige Betrachtung des Bestands.



Fassadensanierung: Unser Fazit



Eine Fassadensanierung ist eine Investition in mehr als Optik.


Sie kann:


  • die Bausubstanz schützen

  • Schäden beheben

  • den Energiebedarf reduzieren

  • den Wohnkomfort verbessern

  • die Architektur aufwerten

  • den Wert einer Immobilie langfristig sichern


Entscheidend ist jedoch, dass die richtige Maßnahme für das richtige Gebäude gewählt wird.


Manchmal reicht eine gezielte Instandsetzung.

Manchmal ist eine neue Putzfassade sinnvoll.

Manchmal bietet die ohnehin anstehende Sanierung die Gelegenheit, das Gebäude energetisch für die kommenden Jahrzehnte weiterzuentwickeln.

Und bei historischen Gebäuden geht es häufig darum, Zukunft und Geschichte miteinander zu verbinden.


Sie planen eine Fassadensanierung in Amberg oder der Region?


Kreativ Wohnbau begleitet Sanierungsprojekte von der Bestandsaufnahme über Planung und Koordination bis zur Umsetzung. Wir betrachten nicht nur die sichtbare Oberfläche. Wir betrachten das Gebäude als Ganzes. Gemeinsam entwickeln wir eine Lösung, die zum Bestand, zu den Menschen und zur Zukunft der Immobilie passt.



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